Eier und Fisch-Worauf achten an Ostern?

Pressemitteilung vom
Wer Ostern feiert, plant oft ein schönes und zumeist sehr üppiges Essen. Doch was passiert mit den Resten nach dem Fest? Wer Eier und Co. richtig lagert, kann länger von den leckeren Speisen zehren und Geld sparen.
Eierkarton

Eierkarton

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Eier tragen ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Nach Ablauf dieses Datums sollten sie nicht mehr roh gegessen werden. Bei einer Lagerung bei 2-6 Grad im Kühlschrank sind Eier bis zu 2 Wochen weiterhin verzehrbar. Sie sollten dann jedoch gut durchgegart werden. Für rohe Speisen wie Mayonnaise ist anzuraten frische Eier zu verwenden. Wer die Schachtel mit dem aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum bereits entsorgt hat, kann zum Beispiel mit dem Aufschlagtest das Alter von Eiern prüfen. Ist bei dem aufgeschlagenen, rohen Ei das Eigelb gewölbt und von einer zähen, dickflüssigen Zone Eiklar umgeben, an die eine dünnflüssigere Zone Eiklar grenzt, handelt es sich um ein frisches Ei. Bei einem älteren Ei ist das Eigelb abgeflacht, und das Eiklar läuft wässrig auseinander. Ältere, neutral riechende Eier können noch zum Backen verwendet werden. Riechen sie jedoch schwefelig-faulig, sind die Eier zu entsorgen.

Im Handel werden Eier ungekühlt verkauft. Für eine längere Haltbarkeit sollte man sie nach dem Kauf im Kühlschrank lagern. „Eier, die einmal im Kühlschrank standen, sollten danach nicht wieder bei Raumtemperatur gelagert werden.“ meint Dr. Nicole Wege von der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt. „Durch den Temperaturunterschied entsteht Kondenswasser, das die natürliche Schutzschicht beschädigt und die Haltbarkeit verringert.“ 

Gekochte Eier sind bis zu vier Wochen haltbar. Dafür sollte die Schale unbeschädigt und das Ei nicht abgeschreckt sein. Die Lagertemperatur sollte bei 2 bis 6 Grad Celsius liegen. Diese Temperatur findet sich im Kühlschrank oft in den Fächern in der Mitte oder direkt über dem Gemüsefach. In der Kühlschranktür ist es hingegen oft wärmer. 

An Ostern übrig gebliebene Eier können als Eiersalat, als Brotbelag, in Senfsauce oder im grünen Salat gegessen werden. Um einzuschätzen, ob ein Ei verdorben ist, helfen die eigenen Sinne: Gekochte Eier mit faseriger Textur und fauligem Geruch sollten nicht mehr verzehrt werden.

Wer an Karfreitag traditionell Fisch isst, sollte beim Einkauf auf das Haltbarkeitsdatum achten. Im Gegensatz zu Eiern und den meisten anderen Produkten trägt frischer oder geräucherter Fisch oft kein Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern ein Verbrauchsdatum, da er leicht verderblich ist. Das bedeutet, dass der Fisch spätestens bis zu diesem Datum gegessen werden muss. Danach besteht eine Gesundheitsgefahr durch krankmachende Keime. Auf der sicheren Seite ist man, den Fisch erst kurz vor dem Verzehr zu kaufen und das Verbrauchsdatum im Blick zu behalten.

Das landesweite Servicetelefon der Verbraucherzentrale ist unter +49 345 29 27 800 für Auskünfte und Terminvereinbarungen zu erreichen.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

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