Ausgezeichnet fürs Leben lernen

Pressemitteilung vom

Die Corona-Pandemie fordert Schulen aktuell viel ab. Dennoch gehen Lehrkräfte mit großem Ideenreichtum an das Thema Verbraucherbildung und vermitteln ihren Schülern Kompetenzen für den Alltag. Egal ob Geld oder Energie sparen, Daten- oder Gesundheitsschutz: Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) unterstützt bei der Umsetzung – und zeichnet engagierte Schulen als Verbraucherschulen aus.

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„In den Klassenzimmern Sachsen-Anhalts gibt es sicherlich viele kreative Ansätze und Initiativen für Verbraucherbildung, die es verdient haben, ausgezeichnet zu werden”, sagt Tabea Dorendorf von der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt.


VERBRAUCHERBILDUNG HAT VIELE FACETTEN
Wie erkenne ich Fake-News und schütze meine Daten im Netz? Wie klimafreundlich ist eigentlich Onlineshopping? Wie bleibe ich gesund, wenn ich in Zeiten von Corona viel zu Hause bin? Verbraucherbildung ist die Schnittstelle verschiedener Themenbereiche wie:
• Nachhaltiger Konsum und Globalisierung
• Finanzen, Marktgeschehen und Verbraucherrecht
• Medien und Information
• Ernährung und Gesundheit

Allgemein- und berufsbildende Schulen, die im Schuljahr 2019/2020 Maßnahmen aus diesen Bereichen in Unterricht und Schulalltag integriert haben, können sich noch bis zum 15. November 2020 um die Auszeichnung Verbraucherschule bewerben. Das Siegel für lebensnahes Lernen wird in den Kategorien Bronze, Silber oder Gold vergeben. Auch wenn Aktivitäten Corona-bedingt noch nicht vollständig umgesetzt wurden, ist eine Teilnahme möglich.


STARTHILFE FÜR VERBRAUCHERBILDUNG
Schulen, die Verbraucherbildung erst noch ins Klassenzimmer bringen wollen, können sich Impulse im Netzwerk Verbraucherschule des vzbv holen. Das Netzwerk Verbraucherschule mit im Moment bundesweit rund 230 Schulen steht interessierten Lehrkräften offen. Sie können etwa kostenlose Online-Fortbildungen nutzen, sich mit anderen engagierten Schulen austauschen und erhalten Materialempfehlungen. Darüber hinaus bietet die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt Workshops für Schulklassen, Fort- und Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte und Multiplikatoren sowie Vorträge zu verschiedenen verbraucherrechtsrelevanten Themen an. Im Bereich Lebensmittel reicht die Themenvielfalt von Fragen zur Lebensmittelkennzeichnung über Zusatzstoffe und Süßungsmittel bis hin zu Belangen der Lebensmittelhygiene. Die Anmeldung im Netzwerk Verbraucherschule ist der erste Schritt auf dem Weg zur Verbraucherschule.
Das Projekt Verbraucherschule wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf Beschluss des Deutschen Bundestages sowie durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz.


Alle Informationen zum Netzwerk Verbraucherschule:
www.verbraucherschule.de
https://www.verbraucherbildung.de/verbraucherschule/jetzt-mitmachen
https://www.verbraucherbildung.de/verbraucherschule/faq
https://www.verbraucherzentrale-sachsen-anhalt.de/bildung-st

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