Welche Versicherungen im Gepäck für Wintersportler nicht fehlen sollten

Pressemitteilung vom
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Die Winterferien stehen in Sachsen-Anhalt wieder vor der Tür. Viele Wintersportler nutzen die Zeit für einen Aufenthalt im Schnee, auch in den EU-Nachbarländern. Unterkunft und Skipass sind schon lange gebucht und die Ausrüstung zusammengestellt. Aber wie sieht es mit dem Versicherungsschutz für die Familie aus? Was ist, wenn im Ausland auf der Piste etwas passiert oder in der Ferienwohnung etwas beschädigt wird?

Die wohl wichtigste Versicherung ist die Privathaftpflichtversicherung. Verschuldet jemand beispielsweise einen Unfall auf der Skipiste und verletzt jemanden, muss er nicht nur für eventuelle Materialschäden des anderen aufkommen, sondern auch für etwaige Behand­lungs­kosten, Schmerzens­geld und Verdienst­ausfall bezahlen. Schon kleine Fehler könnten den finanziellen Ruin bedeuten, wenn keine Privathaft­pflicht­versicherung einspringt.

Erkältet sich Ihr Kind oder Sie erleiden selber einen Unfall und müssen im Ausland ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen oder gar im Krankenhaus behandelt werden, dann ist das ein Fall für die Auslandsreisekrankenversicherung. Diese ist für gesetzlich Krankenversicherte unverzichtbar, obgleich in den meisten Ländern Europas durch die heimische Krankenversicherung (GKV) eine Absicherung besteht. Ist der Erstattungssatz im Reiseland allerdings niedriger, müsste man für die Differenz selber aufkommen. 

Die Kosten für Rücktransporte nach Deutschland übernimmt die GKV nie!

Achten Sie deshalb in Ihrer privaten Auslandsreisekrankenversicherung darauf, dass ein Rücktransport dann bereits erstattet wird, wenn er medizinisch sinnvoll und vertretbar ist. Laut Finanztest können für einen Rücktransport in Form einer „Basis-Ambulanzfahrt“ aus dem benachbarten Österreich bereits 1.250 Euro entstehen. Auch privat Krankenversicherte sollten prüfen, inwieweit ihr Schutz im Ausland greift.

Verletzt sich ein Wintersportler so schwer, dass ein Dauerschaden bleiben wird, kann eine private Unfallversicherung die finanziellen Folgen abmildern. Eine vereinbarte möglichst hohe Invaliditätssumme hilft, eventuelle Einkommensverluste auszugleichen oder Haus und Wohnung barrierefrei umzugestalten. Skifahrer sollten einen Blick auf die Höhe der eingeschlossenen Bergungskosten richten, da der Einsatz von Rettungshubschraubern in Skigebieten häufig genutzt wird, um Verletzte abzutransportieren.

Die Tarifvielfalt sowie die Preisunterschiede in den verschiedenen Versicherungssparten sind riesig. Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt berät Sie individuell zu sinnvollem Versicherungsschutz und hilft Ihnen bei der Filterung der für Sie wichtigen Versicherungsbedingungen. Mittels computergestützter Vergleiche kann die Auswahl für Sie eingegrenzt werden.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.