Kreditkartenzahlungen im Internet sind jetzt komplizierter

Pressemitteilung vom

In Zeiten von Corona und geschlossenen Geschäften boomt der Onlinehandel. Das Shopping im Internet verläuft kontaktarm, die Bezahlung stellt meist kein Hindernis dar. Bei einer Bezahlung im Internet mittels Kreditkarte reichte es bisher aus, lediglich die Kreditkartennummer und die Prüfziffer einzugeben. Seit letzter Woche jedoch ist das Bezahlen mit Kreditkarte im Internet deutlich komplizierter.

Internetkauf
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Hintergrund ist, dass eine von der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) gewährte Übergangsfrist zur Einführung einer Zwei-Faktoren-Authentifizierung für Kreditkartenzahlungen nunmehr ausgelaufen ist.

Bereits seit September 2019 ist die Zwei-Faktoren-Authentifizierung oder auch starke Kundenauthentifizierung beim Bezahlen im Internet verpflichtend. Dafür müssen aus den Kategorien Wissen (z.B. das Passwort), Besitz (z.B. das Mobiltelefon) und Inhärenz (mit dem Kartenbesitzer verknüpft, z.B. der persönliche Fingerabdruck) jeweils zwei Faktoren zur Authentifizierung eines Zahlungsvorgangs zur Anwendung kommen. Diese Regelungen sollen das Onlinebanking und das Einkaufen im Internet sicherer machen. Nun gelten diese verstärkten Sicherheitsanforderungen auch für Kreditkarten.

Je nach Vorgabe der kartenausgebenden Bank kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Neben der Eingabe der Kreditkartennummer kann die Freigabe der Zahlung in einer App, per TAN (Transaktionsnummer), per Fingerabdruck oder durch das Scannen eines Strichcodes erfolgen.


Zu Fragen und Problemen rund um das Bezahlen im Internet berät die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt derzeit online oder telefonisch.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.