Wechselservice: Wenn der neue Energieanbieter nicht rechtzeitig kündigt

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"Wir übernehmen Ihre Kündigung" - das Versprechen Ihres neuen Energieversorgers klingt verlockend. Aber funktioniert das auch? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Ein Paar äregert sich über die Gaspreiserhöhung ihres Anbieters.
Hat der Wechselservice des neuen Energieversorgers nicht geklappt?
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Viele Verbraucher kennen diese Situation: Ihr Strom- oder Gasanbieter hat an der Preisschraube gedreht. Damit haben Sie das Recht auf eine Sonderkündigung. Praktisch, wenn der neue Energieversorger nicht nur günstiger ist, sondern auch gleich anbietet, die Kündigung zu übernehmen. Doch können Sie sich auf dieses Versprechen tatsächlich verlassen?

In der Praxis hat sich gezeigt, dass dies nicht immer der Fall ist. Denn es kann vorkommen, dass der neue Anbieter den Vertrag nicht zum gewünschten Zeitpunkt, sondern erst Monate später gekündigt hat. Dann, wenn er ohnehin ausgelaufen wäre. Für Sie kann das teuer werden.

Wie Sie Ihr Recht auf Sonderkündigung durchsetzen

Wenn Sie sichergehen wollen, dass Ihre Sonderkündigung zum Wunschtermin funktioniert, sollten Sie sich am besten selbst darum kümmern. Ihren Vertrag können Sie fristlos zu dem Zeitpunkt beenden, an dem die Preiserhöhung in Kraft tritt. Steigen die Preise also zum Beispiel am 1. Januar, können Sie bis zum 31. Dezember des Vorjahres kündigen. Das heißt: Bis zum 31. Dezember muss Ihre Kündigung beim Unternehmen eingehen. Hier finden Sie weitere Informationen zu Sonderkündigungen bei Preiserhöhungen.

Marktwächter Energie starten Verbraucheraufruf

Um festzustellen, wie zuverlässig die Wechselservices der Energieversorger funktionieren, starten die Marktwächter-Experten nun einen Aufruf. Wir möchten wissen: Hatten Sie auch schon einmal Probleme, weil Ihr neuer Strom- oder Gasanbieter nicht fristgerecht für Sie gekündigt hat? Wenn ja, dann nehmen Sie doch an unserer Umfrage teil.